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Mit Kolping auf dem Jakobsweg im Rheinland.
Nun war es soweit.   Nach einiger Zeit der Vorbereitungen haben sich 19 Pilgerinnen und Pilger gemeldet die gemeinsam den Jakobsweg, teilweise auch nur in einzelnen Etappen, mitgehen möchten.
Am 30. September 2017 trafen sich 13 Personen  in der Norbert- Klause im Michaelsbogen in Xanten um nach einer kurzen Einstimmung und nach Erteilung des Pilgersegens durch Propst Klaus Wittke sich in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Kranenburg zu machen.  Es waren bereits schon dunkle Wolken am Himmel und als wir in Kranenburg ankamen wurden wir bereits mit einer ersten Regenschauer begrüßt, die uns aber von unserem Vorhaben nicht abhalten sollte.
Der Linienbus traf pünktlich in Kranenburg ein und so waren wir dann um kurz nach 10.oo Uhr in Nijmegen. Nach einer kurzen Studie der Straßenkarte machten wir uns auf den Weg zur St. Jakobskapelle wo uns die „Vrienden van de Sint Jacobskapel“  bereits mit Kaffee und niederländischem Gebäck erwarteten.  Zu unserer Überraschung wurde der Kaffee direkt in der Kapelle serviert.
Herr Pieter Niesten berichtete über die Geschichte und Renovierung der Jakobskapelle und erklärte die modernen Glasfenster.
Wir erhielten in unseren Pilgerpässen den ersten Stempel und sprachen  gemeinsam den Pilgersegen auf Niederländisch.  Nach dem Besuch der St. Stevenskerk führte uns der Pilgerweg über den Wochenmarkt  zum Hunnerpark. Leider gab es keine Wegmarkierungen und Hinweistafeln und so mussten wir uns den Weg an Hand der  uns vorliegenden Beschreibungen suchen. Es regnete immer noch,  Pläne und Beschreibungen wurden so langsam nass.  Hier und da gab es einige Rätsel zum weiteren Pilgerweg und auch einen kleinen Umweg. Über den Ort Beek, am Wyler-Meer entlang  erreichen wir die niederländisch-deutsche Grenze. Ab hier war der Pilgerweg durch das Pilgerweg-zeichen gut markiert und so fanden wir schnell zum Zielpunkt in Kranenburg.
Im Restaurant  kamen wir nass und aufgeweicht an. Nachdem der Wirt erfuhr dass wir zu Fuß aus Nijmegen kamen, orderte er in der Küche sofort eine heiße Suppe für alle, die auch sofort serviert wurde. Diese Geste fanden wir super nett. Am späten Nachmittag fuhren wir dann nach Xanten zurück.
Am Sonntag den 01.10.2017 starteten wir mit 14 Personen zum Ausgangspunkt  der 2. Etappe.

Wir besuchten die Hl. Messe in St. Peter und Paul in Kranenburg,  Pastor ist hier der Xantener  Christoph Scholten der uns begrüßte und uns mit viel Weihwasser den Pilgersegen spendete.

Es sollte das einzige Wasser sein was heute von oben kam. Bei Sonnenschein ging es über sehr schöne Wege durch das Naturschutzgebiet Kranenburgerbruch. Das Bruch ist der Rest eines Niedermoores. Der Pilgerweg führte durch die Orte Mehr und Donsbrüggen, an der Windmühle Donsbrüggen vorbei zum Ziel nach Kleve. Nach einer Rast in der Nähe des Tiergartens  machten wir uns auf zur Stiftskirche St. Mariä Himmelfahrt und erhielten hier unseren dritten Stempel.
Trotz Regen am 1. Tag war es eine sehr schöne Erfahrung diese Wege gemeinsam zu gehen und wir freuen uns bereits auf die Fortsetzung im April 2018.
 
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Theo Sebus  04.10.2017    
 
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Kolpingsfamilie Xanten      seit 1878