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Kolping Xanten bei Kolping Iserlohn.
„Wir möchten Iserlohn kennen lernen“, so die Frage vor vielen Wochen von der Kolpingsportgruppe Xanten an uns in Iserlohn.
 
„Natürlich stehen wir zur Verfügung und begleiten Euch“, unsere Antwort. „Das hätten wir nicht gedacht, so etwas hier zu finden“. Interessiert hörten die Mitglieder der Kolpingsportgruppe aus Xanten den Erklärungen zu, die zur optischen Telegrafenstation auf dem Fröndenberg aus dem Jahr 1833 gegeben wurden.
Nach einer Wanderung durch den herbstlichen Stadtwald durch die Klippen, den Auferstehungsweg teilweise folgend, Franzosenhohl, Schmelzplatz erreichte die Gruppe unter Führung der Iserlohner Kolpingbrüder Karl Blankemeier und Heinz-Hermann Mausbach den Danzturm. Von der Aussichtsplattform in 28 Meter Höhe hat man einen herrlichen Rundblick über Iserlohn und das sauerländische Mittelgebirge. Bis nach Unna, Hagen und Dortmund konnte man sehen. Das Panorama Restaurant war eine erholsame Station bevor die Wanderung weiter ging. „Bei uns in der niederrheinischen Tiefebene kann man heute schon sehen wer Morgen kommt, aber hier in Iserlohn gibt es nach wenigen Gehminuten immer neue Eindrücke,“ meinten die Gäste aus Xanten. Der Blick vom Frauenstuhl in das Grünertal mutete an, als sei man im Schwarzwald. Über die Fachhochschule durch den Stadtwald erreichte die Wandergruppe den Stadtbahnhof. „Mit den hier vielfältigen Angeboten eine attraktive Eingangstür zur Stadt, waren die Kommentare der Xantener.
Am nächsten Tag sollte nun die Stadt erkundet werden. Unter fachlicher Führung von Peter Friedrich und Hubert Hilpke begann die Informationstour im Stadtmuseum, die Bauernkirche, Oberste Stadtkirche und Reformierte Kirche gehörten ebenfalls zum Ziel, um dann am Marktplatz mit seinen vielfältigen kulinarischen Angeboten eine Rast einzulegen. Die Historische Fabrikanlage Barendorf sowie Erklärungen zur Iserlohner Industrie rundeten die Informationen ab. Zum Abschluss wurde die Aloysius Kirche besichtigt mit Ihren Kunstschätzen. Großes Interesse fand der umgebaute Beichtstuhl mit der Möglichkeit des Beichtgesprächs. Von der Küsterin erfuhren die Teilnehmer, warum leider nicht die ganze Kirche, sondern nur nur noch die kleine Seitenkapelle tagsüber geöffnet ist, wo Opferlichter entzündet werden können. In einer Besinnung zum Ende der Besichtigung wurde dann festgestellt: als Kolpinger fühlt man sich in jeder anderen Kolpingsfamilie gut aufgehoben. Mit einem herzlichen Dank der Xantener Kolpingsportgruppe an die Iserlohner Kolpinger endete der Tag in Iserlohn. Am folgenden Tag war dann das Felsenmeer, die Heinrichshöhle und der Sauerlandpark in Hemer das Ziel bevor der Heimweg nach Xanten angetreten wurde.
Text und Fotos: Heinz-Hermann Mausbach  
Weitere Fotos hier:
 
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Kolpingsfamilie Xanten      seit 1878