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Mit Kolping fort  -  nach     Ford
Besichtigung der Ford-Werke Köln
Theo Sebus hatte die tolle Idee, die Ford-Werke in Köln zu besichtigen und hat dann diese Idee auch hervorragend umgesetzt. Nach Veröffentlichung des Vorhabens im Kolping-Rundbrief und in der Presse meldeten sich 30 Interessenten/innen.
Die Hin- und Rückfahrt nach Ford-Köln wurde umweltfreundlich mit 5 „Schöner Tag Tickets NRW“ für je 5 Personen mit Bundesbahn, U-Bahn und Straßenbahn bewältigt. Von Xanten ging es über Duisburg nach Köln und dann mit der Straßenbahn zu den Ford-Werken. Außer einiger Treppen an den Bahnhöfen waren nur ca. 600 m Fußweg zu bewältigen.
Im Besucherzentrum angekommen, wurden wir mit Kaffee und Kaltgetränken empfangen. Ein alter Ford 17 M Baujahr 1950 neben der Video-Wand war das erste High-Light.
Ein Video-Film gab Einblick in die Entstehung und Entwicklung der Ford-Werke und insbesondere der Ford-Werke-Köln.
Danach ging es mit der Besucher-Bahn in vier offenen  Wagen über das weitläufige Betriebsgelände in die Produktionshallen, die erstaunlicherweise alle mit der Besucher-Bahn zu befahren waren.
Zuerst fuhren wir durch das Presswerk. Der erste Eindruck: Viele Roboter – wenige Menschen.
In vielen Einzelschritten werden aus ebenen Blechen 3-dimensonale Elemente für  die Karosserie gepresst – ohne Pause mit erstaunlicher Geschwindigkeit. Anschließend werden die Karosserieteile zu Rohkarossen zusammengebaut, so dass nun ein Ford-Fiesta erkennbar wird. Abschließend war eine Karosserie ausgestellt, in der man die vorher produzierten Teile im eingebauten Zustand sehen konnte. Fazit: Alles Blech – wohlgeformt nach Vorgabe intelligenter Autobauer!
Als nächster Hallenkomplex wurde die Endmontage befahren. Hier konnten wir die sogenannte Hochzeit bewundern: Fahrwerk mit Motor kommen zusammen mit der Karosserie – der Fiesta wird erkennbar. Hier waren weniger Roboter eingesetzt. Männer und Frauen standen am Band und sorgten dafür, dass das Fahrzeug schrittweise fertig gestellt und in der Endkontrolle abgenommen wird.
Nach dieser beeindruckenden Besichtigung von Ford-Köln fuhren wir zurück in die Innenstadt zum Brauhaus „Em Kölsche Boor“ und stärkten uns mit „Himmel un Erd“ oder „Halvem Han“ und paar Stängchen Kölsch.  Zurück ging es wieder mit dem Zug – etwas müde voller vielfältiger Eindrücke. Unterwegs dankte Karl-Heinz Glenk den lieben Sebussen Theo und Anita für die Idee, die hervorragende Organisation und Betreuung.
Ein erlebnisreicher Tag mit Kolping Xanten!
Rainer Michels 23.09.2019   Hier einige Bilder:
 
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Kolpingsfamilie Xanten      seit 1878